Erkenne ... dich SELBST

 

Beim gesunden Erwachsenwerden in einem liebevollen und wertschätzenden Umfeld, Initiation“ durch Mutter und Vater sowie ohne (vererbte) Traumata entwickelt sich eine „starke“ Persönlichkeit … ein gesundes SELBST. Selbstliebe bildet dabei die Voraussetzung für Nächstenliebe sowie Verbundenheit zu allem Lebendigen („Liebe zur Natur“). Gesundes Erwachsenwerden gibt einem Menschen bis zum Ende der Pubertät einen Impuls für seine ureigene Lebensaufgabe. Ein gesundes SELBST mittelt uns in einer Welt „scheinbarer“ Gegensätze bzw. schöpft aus deren Spannungsfeld die „Energie“ für den eigenen Lebensfluss.

 

    Bewusstsein (Licht) Unterbewusstsein (Schatten)
    Verbundenheit Abgrenzung
    Einatmen Ausatmen
    Aktion Reflexion
    Leben Tod

 

Durch Betrachtung unserer Träume erhalten wir Zugang zum Unterbewusstsein („Schatten“). Auftauchende Traumbilder symbolisieren eigene oder seitens der Vorfahren übertragene seelische Verletzungen. Mittels angemessenem Ausdruck begleitender Gefühle wie Ohnmacht, Wut und Trauer etc. lösen sich seelische Verletzungen schrittweise aus dem Unterbewusstsein. Diese Klärung führt zu innerer Freiheit, welche eine äußere „materielle“ Unabhängigkeit einschließt.

 

Die eigene Mitte – unsere Seele als Raum der Stille und des Friedens – in der wir uns sammeln können. Körperlich spüren wir unsere Mitte beim Ein- und Ausatmen im Bereich unterhalb des Bauchnabels. Konzentration auf die Mitte, regelmäßige Selbstreflexion im Alltag schenkt uns Kraft und Achtsamkeit.

 

Zum gesunden SELBST gehören Gedanken zur Vergänglichkeit – ein reflektierter Umgang mit dem Tod als Teil unseres Lebens … als bewusste (oder Bewusstseins-)Wandlung von Körper und Seele im Kreislauf der Natur. Bringen wir Körper und Geist zur Ruhe, genießt unsere Seele bereits zu Lebzeiten ihre Freiheit. Menschen mit Nahtoderfahrung erzählen von wohltuenden Gefühlen sowie von Licht und Wärme. Im Tod gibt es kein Schmerz und Leid. Menschen, die selbstbestimmt ihr Leben führen, können sich zu gegebener Zeit in Dankbarkeit vom Leben verabschieden.

 

 

„Goldener Mittelweg im Sinne von: Achtsame Lebenswege führen in die Mitte!

Andreas Eisele

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